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Die Wasserfälle von Iguaçu sind eine absolute Superlative mit der Brasilien aufwarten kann. Sie sind die größten und wasserreichsten Wasserfälle der Welt und liegen im Dreiländereck von Brasilien, Argentinien und Paraguay. Die Frau des amerikanischen Präsidenten Roosewelt soll bei ihrem Anblick nur "poor Niagara" gesagt haben. Zu besuchen sind die Wasserfälle von Brasilien, aber auch von Argentinien aus. Beide Seiten haben ihre Vorteile und man sollte mindestens zwei tage einplanen. Auf der brasilianischen Seite hat man den besseren Gesamtüberblick über die mehr als 200 Einzelfälle, die bis zu 70 m in die Tiefe stürzen. Ein gut ausgebautes Wegesystem führt den Besucher durch dichten Wald zu den schönsten Aussichtspunkten. Auf der argentinischen Seite kommt man mit dem Boot und über einen Steg direkt zum Teufelsschlund, wo man hautnah (und pitschnaß) die Wassermassen von oben in die Tiefe stürzen sehen kann. Außerdem gibt es mehrere Fußwege mit atemberaubenden Ausblicken auf die Fälle, sowie die Möglichkeit auf die Isla San Martin überzusetzen. Auf dieser Insel im Rio Iguaçu gibt's noch weiter Aussichtspunkte und außerdem Bademöglichkeiten. Nasenbären begegnet man sowohl in Brasilien als auch in Argentinien. Ein netter Vogelpark auf der brasilianischen Seite mit großen begehbaren Fluggehegen ist ebenfalls einen Besuch wert. Weniger attraktiv ist die oft vielgepriesene Einkaufsfahrt in den Grenzort nach Paraguay.